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Forstverwaltung Birkenstein
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Schloss Birkenstein & Seine Geschichte

 

1250 Erste Teile werden als Zehentstelle erbaut.
1514 Kaiser Maximilian belehnt Georg von Rottal und Sigmund von Dietrichstein mit der Herrschaft Wachsenegg.
1540 Georg Ritter von Kleindienst war Vormund der Dietrichsteinschen Erben und verwaltet damit auch Birkenstein welches zu Wachsenegg gehört. Durch Arsenanbau am Zuckenhut erwirbt sich Kleindienst großen Reichtum. Das Haus zum großen Krebsen in Graz wurde von der Familie Kleindienst erbaut.
1566 Adam von Dietrichstein verkauft die Hälfte seines Wachsenegger Besitzes an seinen Burgpfleger Georg von Kleindienst sen. als freies Eigen.
1571 Der Nachkomme des Georg Kleindienst sen., Georg Kleindienst jun., ebenfalls Burgpfleger auf Wachsenegg, verheiratet mit Judith von Rottmanstorff, erwirbt Schloß Birkenstein (Pürkstein) „bei dem Markt Pirkfeld gelegen darin enthalten sechs Hausstätt (Häuser) die zusammengebaut wurden“. In Folge errichtete er eine Befestigung mit Ringmauer welche auch zum Schutz der Bevölkerung war. Der von Kleindiest erbaute Schloßteil hatte noch keine Gänge. Der Name Pürgkstein (später Birkenstein) stammt von dem mit Birken bewachsenen Hügel. Die Witwe des Christoph von Kleindienst, Anna Maria, eine geborene Steinbeiß, heiratet in zweiter Ehe Thomas Freiherrn von Cassinedi, Herr auf Bärneck a.d. Mur. Josef Graf von Steinbeiß erbt Birkenstein von seiner Tante Anna Maria.
1707 Einen Legitimationsbrief von Josef Graf von Steinbeiß erhält Peter Schaffer.
1707 Am 27.12. des Jahres verkauft Johann Josef Graf Steinbeiß die Herrschaft Birkenstein an Max Siegmund Reichsgraf von Trauttmansdorff. Der Kaufpreis beträgt 80.000 Gulden.
1730 Ernst Sigmund Reichsgraf Trauttmansdorff erbt Birkenstein.
1749 Max Reichsgraf Trauttmansdorff erbt Birkenstein.
1777 Weickard Konrad Reichsgraf Trauttmansdorff erbt Birkenstein. Das Schloß Birkenstein zählt damals 28 Zimmer eine Kapelle und die neue und alte Apotheke.
1809 Am 6 März kauft Sebastian Rosenkart Birkenstein.
1810 Am 9. August erwirbt Freiherr von Steigentesch Schloß Birkenstein von Rosenkart. Gründliche Renovierung des Schlosses.
1811 Am 1. Juli wird Christian Theodor Freiherr von Forstern Herr auf Birkenstein. Die Bibliothek wird nicht mitverkauft. Forstern geht 1815 in Konkurs.
1815 Am 9. Mai wird Birkenstein versteigert. Franz Ritter von Schuster k.k. Rittmeister erwirbt Birkenstein.
1820 Ludwig Gabriel Comte de Manneville e Vicomte de la Croix et du Mesnil 1784-1832 (Ur-Ur-Urgroßvater des jetzigen Besitzers) erwirbt die Herrschaft Birkenstein, von Franz Ritter von Schuster. Verheiratet war Ludwig mit der Tochter des Generals der Bayrischen Infanterie (Clemens Wenzel Freiherr von Raglovich), Clementine Freiin von Raglovich. Ludwig war Kaiserlicher Kämmerer und ein guter Freund des Freiherrn Gudenus welcher die Herrschaft Thannhausen erwarb. Ludwig ließ die offenen Renaissance-Gänge zumauern und mit je zwei Fenster pro Bogen versehen. Im Zuge dieser Barockisierung wurden auch alle Renaissance Türen und Türstöcke entfernt. Die Familie Manneville waren Chevalliers des Königs von Frankreich und dessen enge Vertraute waren aber auch mit Wilhelm dem Eroberer in England und erbaute dort 1135 den weißen Turm im Tower von London (Sir Geoffrey de Mandeville, Kommandant des Towers mit einer eigenen Mandeville Kapelle im weißen Turm). Zur Zeit des Richard von Löwenherz gelang es den Mandeville sich als Grafen von Essex im Nordosten von London seßhaft zu machen. Der Vater von Gabriel Ludwig, Gabriel Francois Comte de Manneville, Kommandeur der Garde des Französischen Königs und dessen Berater, verheiratet mit der Comtesse Adelaide Le Duc mußte Frankreich bei der Revolution verlassen. Daher bekamen die Manneville später hohe französische Renten. Und eine Rückzahlung von Ludwig den XVIII für die seinerzeit ihm geliehenen 25.000 Livres.
1816 Mit Patent vom 25.12.1816 wurde Ludwig erlaubt unter Beibehaltung der französischen Staatsbürgerschaft im Österreichischen Militärdienst zu verbleiben.
1821 Ludwig Comte de Manneville wird in die Steirische Landschaft aufgenommen.
1832 Ludwig stirbt in Wien.
1832 Maria Anna Comtesse de Manneville erbt die Herrschaft Birkenstein. Sie war eine begnadete Malerin und malte während ihres Lebens nahezu das ganze obere Feistritztal.
1838 Clementine Comtesse de Manneville, Witwe des Ludwig, heiratet in zweiter Ehe Moritz Blagatinschegg, Edler von Kaiserfeld, in Zukunft nur mehr Moritz von Kaiserfeld genannt. Moritz von Kaierfeld war somit nie Herr auf Birkenstein.
1848 Kaiserfeld wird in den steirischen Landtag gewählt.
1849 Bis zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Markthäuser in Birkfeld im Eigentum der Herschafft Birkenstein.
1850 Kaiserfeld weilt als Abgeordneter der Steiermark im Parlament zu Frankfurt.
1851 Kaiserfeld wird Bürgermeister von Birkfeld.
1856 Maria Anna Manneville, Herrin auf Birkenstein, Stieftochter des Kaiserfeld, heiratet am 24. Juni Hermann Reichsgraf Wurmbrand Herr auf Radkersburg. Er war Mitbegründer der Eisenbahnlinie bis Ratten.
1861 Kaiserfeld wird Abgeordneter des steirischen Landtages für die Bezirke Birkfeld, Weiz, und Gleisdorf. Im gleichen Jahr Reichratsmitglied in Wien.
1864 Ehrendoktorrat der juridischen Fakultät Graz.
1871 – 1884 Landeshauptmann der Steiermark.
1885 Kaiserfeld stirbt auf Birkenstein.
1882 Franz Reichsgraf Wurmbrand Stuppach, 1857-1908, der Sohn von Maria Anna, heiratet Gabrielle Freiin Stadl, die letzte des Geschlechtes der Stadl, die Urgroßmutter des jetzigen Besitzers.
1903 Johanna Reichsgräfin Wurmbrand – Stuppach, die Tochter der obenstehenden, heiratet Marchese Antonio Tacoli, der durch seinen Vater Achille Marchese Tacoli bereits Besitzer von Schloß Schieleiten war.
1916 Antonio Tacoli stirbt auf Grund einer Kriegsverletzung im Lazarett. Er erlangte vor allem dadurch Berühmtheit, da er der erste Mann war, der im Österreichischen Militärdienst ein Duell verweigerte. Das Duell, eine Dissertationsarbeit von Olivia Prinzessin Thurn und Taxis, eine Urenkelin von Antonio.
1934 Der zweitälteste Sohn von Johanna, Gherardo Tacoli (1911-1996) übernimmt gemeinsam mit seiner Mutter die Betriebsführung der Herrschaft Birkenstein.
1965 Marchese Gherardo Tacoli ist Obmann der 700 Jahr-Feier der Markt Gemeinde Birkfeld.
1970-1975 baute Marchese Gherardo Tacoli gemeinsam mit Kommerzialrat Josef Rosel die erste Kanalisation mit Sammelkläranlage von Birkfeld ohne irgenwelchen Zuschüsse und ohne Kreditaufnahme.
1991 Gherardo Marchese Tacoli wird für seine Verdienste um die Marktgemeinde Birkfeld zum Ehrenbürger ernannt.
1996 Gherardo Marchese Tacoli stirbt am 21.12.1996.
Alexander Marchese Tacoli übernimmt von seinem Vater die Herrschaft Birkenstein.
2004 Gründung der INTERMUSICA.
Alexander Tacoli stellt sein Wappen und das Schloss der Intermusica zur Verfügung.
2005 Erste Veranstaltung des INTERMUSICA-Wettbewerbs mit Solistenwettbewerb mit symphonischem Blasorchester und Verleihung der „Goldenen Dohle“.